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Lösungen · Produktion & Qualität

Die Fertigung läuft digital. Die Informationen laufen auf Papier hinterher.

Wir automatisieren den Informationsfluss zwischen Büro und Fertigung: Fertigungsunterlagen im richtigen Stand, Prüfprotokolle ohne Abtippen, Abweichungen sofort bei der richtigen Person. Maschinen und Steuerungen bleiben unberührt.

Prozessübersicht Produktion und Qualität: Protokolle, Rückmeldungen und Änderungsstände werden ausgelesen und gegen Auftrag und Toleranzen geprüft. Passende Fälle werden strukturiert abgelegt, Abweichungen eskalieren an die richtige Person.
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wo zwischen Büro und Fertigung jeden Tag Zeit verloren geht.

Vier Situationen aus produzierenden Betrieben, unabhängig von Branche und ERP.

Qualitätsprüfer mit Messschieber, Bauteil und Tablet-Checkliste am Prüftisch, Fertigungshalle im Hintergrund
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Die Fertigungsmappe vom Morgen

Zeichnung, Arbeitsplan, Prüfplan und Auftragspapiere werden gedruckt, sortiert und in die Halle getragen. Wird kopiert, weil mehrere die Mappe brauchen, lassen sich Änderungen kaum noch nachziehen.

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Der falsche Zeichnungsstand

Die Konstruktion hat Index C freigegeben, an der Maschine hängt noch der Ausdruck mit Index B. Der Fehler fällt erst in der Prüfung auf, im schlechtesten Fall beim Kunden.

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Das Protokoll auf dem Klemmbrett

Der Werker misst und schreibt aufs Papier, jemand tippt die Werte später in Excel ab. Beim Audit beginnt die Suche in Ordnern nach genau einem Dokument.

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Die Rückmeldung vom Schichtende

Stückzahlen, Zeiten und Ausschuss stehen tagsüber auf Rückmeldescheinen und landen erst Stunden später im ERP. Die Planung arbeitet mit veralteten Zahlen.

Praxiswerte aus Digitalisierungsprojekten: 2 bis 5 Minuten Dokumentationsaufwand pro Prüfvorgang, spät entdeckte Fehler kosten nach der Zehnerregel das 10- bis 100-fache.

Was sich automatisieren lässt

Acht Bausteine, kombiniert zu Ihrem Ablauf.

Alles Informationsfluss, nichts Maschinensteuerung. Ihre Anlagen und Steuerungen bleiben unberührt.

01

Fertigungsinformationen bereitstellen

Zeichnung, Arbeitsplan und Prüfplan im freigegebenen Stand automatisch zum Auftrag zusammenstellen.

02

Produktionsaufträge vorbereiten

Auftragsdaten aus dem ERP mit Stückliste, Dokumenten und Prüfvorgaben als vollständiges Paket an die Fertigung geben.

03

Qualitätsdokumentation verarbeiten

Prüfprotokolle aus Scan, Foto oder Formular auslesen, dem Auftrag und der Charge zuordnen und revisionssicher ablegen.

04

Abweichungen weiterleiten

Gemeldete Abweichungen sofort mit Auftrag, Bild und Messwert an QS und Fertigungsleitung geben.

05

Änderungen synchronisieren

Neue Änderungsstände automatisch an alle Stellen melden, die den alten Stand nutzen, inklusive Sperre veralteter Dokumente.

06

Rückmeldungen verarbeiten

Stückzahlen, Zeiten und Ausschussgründe aus Formularen direkt ins ERP buchen, ohne abendliches Abtippen.

07

Erstmusterprüfberichte zusammenstellen

Messwerte, Zeichnungspositionen und Nachweise für EMPB nach VDA 2 oder PPAP automatisch zusammentragen.

08

Lieferanten-Zeugnisse verwalten

3.1-Zeugnisse nach EN 10204 beim Wareneingang erfassen, der Charge zuordnen und auffindbar archivieren.

Ein Prozess im Detail

Aus dem Prüfprotokoll wird eine auditfeste Dokumentation.

Der Prozess, an dem Qualitätskosten und Auditstress hängen: einmal heute, einmal mit Automatisierung.

HEUTE · VON HAND
1Werker misst und trägt die Werte handschriftlich ins Papierprotokoll ein
2Das Protokoll wandert physisch in die QS, oft erst am Schichtende
3Ein Mitarbeiter tippt die Werte in Excel oder das CAQ ab
4Jeder Wert wird von Hand gegen die Toleranzen geprüft
5Bei Auffälligkeit: Auftrag, Charge und Zeichnungsstand zusammensuchen, per Mail informieren
6Protokoll scannen oder lochen und im Ordner ablegen
7Beim Audit: die Suche beginnt
Praxiswert: 2 bis 5 Minuten Doku-Aufwand pro Prüfvorgang, dazu die doppelte Erfassung auf Papier und im System.
MIT AUTOMATISIERUNG
Automatisierte Prüfprotokoll-Verarbeitung: Der Scan geht ein, KI liest Messwerte und Charge aus, der Workflow gleicht gegen Toleranzen ab. Werte im Rahmen werden strukturiert abgelegt, Überschreitungen eskalieren sofort, Unleserliches geht in die Klärungsschleife.
Grenzwert-Überschreitungen eskalieren sofort mit allen Kontextdaten. Unleserliche Protokolle gehen in eine Klärungsschleife statt in den Ordner.
Der Unterschied zum Absturz: Gefährlich ist nicht das Protokoll, das fehlt, sondern das falsche, das still abgelegt wird. Deshalb blockiert der Workflow Vorgänge ohne eindeutige Chargen-Zuordnung, statt eine Lücke in der Rückverfolgbarkeit zu erzeugen. Was der Einkauf mit Zeugnissen und Lieferdokumenten macht, zeigt die Seite Einkauf.
Technische Umsetzung

Bestehende Systeme verbinden statt neue einführen.

Eine mögliche Architektur für den Informationsfluss zwischen Büro und Fertigung, aufgebaut aus Ihren vorhandenen Systemen.

Architektur Produktion und Qualität: Scans, Formulare, BDE-Daten und PDM-Stände werden über selbst gehostete n8n-Workflows mit Regeln und KI-Baustein verarbeitet. Nach Toleranzprüfung und Klärungen durch Prüfer schreiben die Workflows in ERP, Ablage und Benachrichtigungen. Monitoring läuft über alle Schritte.

Regeln zuerst

Toleranzabgleich, Chargen-Zuordnung und Änderungsstände sind Regelwerk. Das läuft nachvollziehbar, testbar und ohne laufende Kosten pro Vorgang.

KI, wo sie sinnvoll ist

KI liest Scans, Fotos und Handschrift. Unsichere Werte gehen in die Klärung beim Prüfer, nicht ungeprüft in die Dokumentation.

Betrieb eingeplant

Protokoll je Vorgang, Monitoring, definierte Fehlerwege und Wiederanlauf gehören zur Lösung und nicht ins Kleingedruckte.

Welche Anbindung konkret möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell, Schnittstellen und Systemkonfiguration ab. Das prüfen wir, bevor wir etwas zusagen.

Welche Lösungsart passt?

So viel Technik wie nötig, nicht mehr.

Für Produktion und Qualität sind meist drei Lösungsarten relevant. Was passt, entscheidet Ihr Prozess, nicht der Werkzeugkasten.

Ohne KI

Klassische Systemverbindung

Wann sinnvoll: Daten kommen strukturiert aus BDE-Terminals, Formularen oder dem ERP.

Beispiel: Rückmeldungen aus digitalen Formularen werden direkt ins ERP gebucht, ganz ohne KI-Baustein.

Der Regelfall

KI-gestützter Workflow

Wann sinnvoll: Protokolle und Zeugnisse kommen als Scan, Foto oder Papier.

Beispiel: KI liest das Prüfprotokoll, Regeln gleichen gegen Toleranzen ab, Abweichungen eskalieren sofort.

Ergänzung

Individuelle Bedienoberfläche

Wann sinnvoll: Werker sollen digital erfassen, ohne ERP-Schulung und ohne Klickstrecken.

Beispiel: Ein schlankes Formular am Prüftisch erfasst Werte direkt, mit Plausibilitätsprüfung beim Eintippen.

Und der abgegrenzte KI-Agent? Für Qualitätsdokumentation die falsche Wahl: Rückverfolgbarkeit braucht deterministische Abläufe, keine agentischen Entscheidungen. Wo ein fertiges CAQ-System besser passt als ein Eigenbau, sagen wir auch das.
Systeme & Integrationen

Angebunden wird, was Sie schon haben.

Für Produktion und Qualität sind das typischerweise diese Systemkategorien.

ERP & PPS

Microsoft Dynamics 365
Dynamics 365
SAP Business One
SAP Business One
proALPHA
proALPHA
abas ERP
abas ERP
SelectLine
SelectLine
Sage
Sage

DMS & Ablage

DocuWare
DocuWare
d.velop
d.velop
ELO ECM
ELO ECM
Nextcloud
Nextcloud

E-Mail & Kollaboration

Microsoft 365
Microsoft 365
Google Workspace
Google Workspace
Slack
Slack

Auswertung

Power BI
Power BI
Notion
Notion

Fachsysteme & Dateien

CAQ-Software als DatenquelleMES / BDE als DatenquellePDM-ZeichnungsständeCSV / Excel / Scans

Ihr System ist nicht dabei?

Grundsätzlich binden wir jedes System mit dokumentierter REST-, OData- oder SOAP-Schnittstelle an, dazu SQL-Datenbanken und Dateiformate. Was im Einzelfall möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell und Konfiguration ab. Das prüfen wir vorab.

Unsere Methode

Das FlowCore™-Framework, angewendet auf Produktion und Qualität.

FlowCore™ verbindet Prozessverständnis, klare Architektur und nahtlose Integration: drei Schritte zum zuverlässigen Informationsfluss.

01 · ANALYSE

Den Informationsfluss verstehen, bevor Technologie eingesetzt wird.

Wir gehen den Weg der Mappe, des Protokolls und der Rückmeldung einmal komplett mit: Wo wird gedruckt, getragen, abgetippt? Danach bewerten wir, was sich wirtschaftlich lohnt.

02 · ARCHITEKTUR

Erst einen besseren Prozess entwickeln, dann automatisieren.

Doppelerfassung wird nicht digitalisiert, sondern abgeschafft: Zuständigkeiten, Toleranzregeln und Eskalationswege werden zu einem klaren Soll-Prozess geordnet.

03 · INTEGRATION

Die Lösung muss im bestehenden Betrieb zuverlässig funktionieren.

Der Ablauf fügt sich in ERP, Ablage und Fertigungsalltag ein, statt sie zu ersetzen. Klärungsschleifen, Sperrlogik und Monitoring sind von Anfang an Teil der Lösung.

Praxis

Ein Blick in die Werkstatt.

Für Produktion und Qualität zeigen wir einen nachgestellten Demo-Prozess und echte Referenzen aus anderen Prozessbereichen.

DEMO-WORKFLOW · NACHGESTELLT, KEINE KUNDENDATEN

Prüfprotokoll-Scan → auditfeste Ablage

1Scan oder Foto des Protokolls geht als Auslöser ein
2KI liest Messwerte, Auftrag und Charge aus
3Abgleich gegen Toleranzen aus dem Prüfplan
4Im Rahmen: strukturierte Ablage, dem Auftrag zugeordnet
5Überschreitung: sofortige Eskalation mit Wert, Toleranz und Charge
6Unleserlich: Klärungsschleife an den Prüfer mit Bild des Originals
Aufgebaut mit n8n (selbst gehostet), KI-Extraktion und den Schnittstellen von ERP und Ablage.
Monitoring- und Freigabesituation an einem Bildschirm mit Prozessübersicht
REFERENZEN · ANDERE PROZESSBEREICHE

Ehrlich: Eine Produktions-Fallstudie haben wir noch nicht veröffentlicht.

Deshalb behaupten wir hier auch keine. Wie wir arbeiten und was dabei herauskommt, zeigen drei echte Projekte aus Vertrieb, Personalgewinnung und Recherche, mit Namen, Gesicht und nachvollziehbaren Ergebnissen:

Step2WorkGrafschafter WirtshausMission Mitglieder
Was sich dadurch verändert

Ergebnisse, die Sie im Alltag merken.

Unterlagen im richtigen Stand

Die Fertigung arbeitet mit dem freigegebenen Index, veraltete Dokumente sind gesperrt.

Kein Abtippen von Protokollen

Messwerte gehen vom Scan direkt in die strukturierte Ablage, geprüft gegen Toleranzen.

Abweichungen eskalieren sofort

QS und Fertigungsleitung erfahren es beim Auftreten, nicht beim Rundgang.

Auditfeste Rückverfolgbarkeit

Jedes Protokoll hängt an Auftrag und Charge. Die Suche im Ordnerregal entfällt.

Aktuelle Zahlen für die Planung

Rückmeldungen stehen zeitnah im ERP, nicht erst nach dem abendlichen Abtippen.

Weniger Sucherei

Zeugnisse, Protokolle und Berichte sind dem Vorgang zugeordnet und in Sekunden auffindbar.

Konkrete Zahlen nennen wir, wenn wir Ihren Prozess gesehen haben, nicht vorher.

Ehrliche Einordnung

Wann sich Automatisierung hier lohnt und wann nicht.

SINNVOLL, WENN …
Protokolle, Rückmeldungen und Unterlagen regelmäßig auf Papier oder in Excel laufen
Aufträge und Stücklisten in einem ERP oder PPS geführt werden
mehrere Systeme beteiligt sind: ERP, Ablage, CAQ, Excel
Mitarbeiter täglich Zeit mit Drucken, Abtippen und Suchen verbringen
EIN ANDERER ERSTER SCHRITT IST BESSER, WENN …
der Engpass Maschinenkapazität oder Personal ist, nicht der Informationsfluss
es um Maschinen- oder SPS-Automatisierung geht. Das ist nicht unser Feld
Prüfregeln und Zuständigkeiten fachlich ungeklärt sind
es keinen Zugriff auf Daten und Systeme gibt

Unsicher, wo Ihr Betrieb steht? Genau dafür ist der Prozess-Check da.

Häufige Fragen

Fragen zu digitalen Prozessen in Produktion und Qualität.

Geht es hier um Maschinen- oder SPS-Automatisierung?

Nein. Es geht ausschließlich um Informationsflüsse: Unterlagen, Protokolle, Rückmeldungen, Dokumentation. Maschinen und Steuerungen bleiben unberührt.

Was bringt die Digitalisierung von Prüfprotokollen konkret?

Das Abtippen entfällt, Toleranzen werden sofort geprüft, und jedes Protokoll ist dem Auftrag zugeordnet auffindbar. In Digitalisierungsprojekten wird die Dokumentation als Praxiswert deutlich schneller.

Funktioniert das auch mit handschriftlichen Protokollen?

Ja, per Scan oder Foto und KI-Auslesung. Unleserliche Werte gehen in eine Klärungsschleife an den Prüfer, mit Bild des Originals, statt still abgelegt zu werden.

Müssen wir unser ERP oder CAQ ersetzen?

Nein. Bestehende Systeme bleiben, die Automatisierung verbindet sie. ERP und CAQ bleiben die führenden Systeme.

Wie kommen Abweichungen schneller zur richtigen Person?

Über automatisches Routing mit Auftrag, Charge und Messwert im Anhang, statt über E-Mail-Ketten oder den nächsten Rundgang.

Wie verhindern wir Fertigung nach veraltetem Zeichnungsstand?

Änderungsstände werden automatisch an alle Stellen gemeldet, die den alten Stand nutzen. Veraltete Dokumente werden gesperrt statt weitergereicht.

Ist die digitale Ablage auditsicher?

Ja. Elektronische Aufbewahrung ist normkonform, EN 10204 erlaubt die elektronische Weitergabe von Zeugnissen ausdrücklich. Die Rückverfolgbarkeit wird besser, nicht schlechter.

Womit fangen wir sinnvoll an?

Mit einem abgegrenzten Prozess mit Volumen und klaren Regeln, oft die Prüfprotokolle oder die Rückmeldungen. Genau das klären wir im Prozess-Check.

Welcher Zettel läuft bei Ihnen am längsten zwischen Halle und Büro?

Genau das schauen wir uns im kostenfreien Prozess-Check an: Wie Unterlagen, Protokolle und Rückmeldungen heute laufen, welche Systeme beteiligt sind, was sich automatisieren lässt und was nicht. Danach wissen Sie, ob sich eine Umsetzung lohnt.

15 Minuten, telefonisch oder per Video. Sie sprechen direkt mit Kevin Hippert, nicht mit einem Vertriebsteam.