Startseite/Lösungen/Auftragsabwicklung
Lösungen · Auftragsabwicklung

Bestellungen kommen digital an. Abgetippt werden sie trotzdem.

Wir automatisieren den Weg vom Auftragseingang ins ERP: Bestellungen aus E-Mail, PDF und Portal werden ausgelesen, gegen Ihre Stammdaten geprüft und als fertiger Auftrag vorbereitet. Sonderfälle gehen geordnet zur Freigabe an Ihre Mitarbeiter.

Prozessübersicht: Bestellungen aus E-Mail, PDF und Portal werden ausgelesen und gegen Stammdaten geprüft. Standardfälle werden als ERP-Auftrag angelegt, Sonderfälle gehen zur Freigabe an Mitarbeiter, danach folgt die Auftragsbestätigung.
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wo in der Auftragsabwicklung jeden Tag Zeit verloren geht.

Vier Situationen, die wir in Betrieben immer wieder sehen, unabhängig von Branche und ERP.

Heller Büroarbeitsplatz in einem mittelständischen Betrieb mit Bestellunterlagen und Laptop
!

Das Sammelpostfach am Montagmorgen

Dutzende Bestellungen als PDF-Anhang in vertrieb@. Jede wird geöffnet, der Kunde herausgesucht, Position für Position ins ERP getippt. Der halbe Vormittag ist weg, bevor die erste echte Kundenfrage beantwortet ist.

!

Artikelnummern übersetzen

Der Kunde bestellt mit seiner eigenen Materialnummer. Die Zuordnung zur eigenen Artikelnummer läuft über Suche, Excel-Listen oder Erfahrung. Ein Zahlendreher genügt für eine Falschlieferung samt Retoure.

!

Seite 3 von 4

Eine Bestellung mit 35 Positionen, die Tabelle bricht über Seiten um. Zwei Zeilen werden übersehen und fallen erst auf, wenn der Kunde den Wareneingang prüft.

!

Doppelt bestellt, doppelt erfasst

Der Kunde bestellt telefonisch und schickt „zur Sicherheit“ noch eine E-Mail. Zwei Kollegen legen zwei Aufträge an. Die doppelte Lieferung meldet sich per Reklamation.

Praxiswerte aus Großhandel und Fertigung: fünf bis acht Minuten Abtippen und Prüfen pro Auftrag, etwa ein Erfassungsfehler auf 20 bis 25 Bestellungen. Nicht dramatisch pro Vorgang, aber teuer in Summe.

Was sich automatisieren lässt

Acht Bausteine, kombiniert zu Ihrem Ablauf.

Nicht jeder Betrieb braucht alles. Aus diesen Bausteinen stellen wir den Ablauf zusammen, der zu Ihrem Prozess passt.

01

Auftragseingang erfassen

E-Mail-Postfächer und Portale überwachen, Bestellungen erkennen und dem richtigen Vorgang zuordnen.

02

Auftragsdaten auslesen

Positionen, Mengen, Termine und Adressen aus PDF, Excel und Freitext-E-Mails strukturiert extrahieren.

03

Stammdaten abgleichen

Kundenartikelnummern übersetzen, Mengeneinheiten und Konditionen gegen das ERP prüfen.

04

Aufträge im ERP anlegen

Geprüfte Standardfälle als fertigen Auftrag anlegen oder sauber zur Übernahme vorbereiten.

05

Abweichungen weiterleiten

Preisabweichungen, unbekannte Artikel und fehlende Angaben mit Kontext zur Freigabe geben.

06

Auftragsbestätigungen erzeugen

Die Bestätigung an den Kunden erstellen und versenden, sobald der Auftrag steht.

07

Lieferanten-AB abgleichen

Auftragsbestätigungen der Lieferanten positionsweise gegen die eigene Bestellung prüfen.

08

Folgeprozesse anstoßen

Ablage im DMS, Statusmeldungen und Übergaben an Lager, Fertigung oder Rechnung auslösen.

Ein Prozess im Detail

Aus einer PDF-Bestellung wird ein ERP-Auftrag.

Der wirtschaftlich wichtigste Einzelprozess in der Auftragsabwicklung: einmal heute, einmal mit Automatisierung.

HEUTE · VON HAND
1PDF aus dem Postfach öffnen
2Kunde im ERP suchen, Lieferadresse wählen
3Kundenartikelnummern in eigene Nummern übersetzen
4Positionen einzeln eintippen
5Mengen, Einheiten und Preise prüfen
6Rückfragen klären, Auftrag anlegen
7Auftragsbestätigung versenden
8E-Mail ablegen, Vorgang als erledigt markieren
Praxiswert: fünf bis acht Minuten pro Auftrag. Bei jeder Bestellung, jeden Tag.
MIT AUTOMATISIERUNG
Automatisierter Ablauf: Bestellung geht ein, Dokument wird erkannt, Daten werden per KI extrahiert und gegen Stammdaten geprüft. Standardfälle werden im ERP vorbereitet und bestätigt, Sonderfälle gehen als Prüfaufgabe an Mitarbeiter und kehren nach der Entscheidung in den Ablauf zurück. Alle Schritte werden protokolliert und überwacht.
Der Standardfall läuft durch. Sonderfälle landen geordnet bei Ihren Mitarbeitern, mit allem, was für die Entscheidung nötig ist.
Der zweite Pfad ist der wichtige: Eine Automatisierung ist erst dann alltagstauglich, wenn Ausnahmen sichtbar behandelt werden. Deshalb planen wir Prüfschritte und Freigaben von Anfang an ein, statt Vollautomatisierung zu versprechen.
Technische Umsetzung

Bestehende Systeme verbinden statt neue einführen.

Eine mögliche Architektur für den Auftragseingang, aufgebaut aus den Systemen, mit denen Sie heute schon arbeiten.

Architektur: Eingangssysteme wie Outlook, IMAP, Kundenportal und Fax-to-Mail werden über eine selbst gehostete n8n-Orchestrierung mit Regeln und KI-Baustein verbunden. Nach Prüfung und Freigaben schreiben die Workflows in Zielsysteme wie ERP, DMS und Buchhaltung. Monitoring, Protokoll und Fehlerwege laufen über alle Schritte.

Regeln zuerst

Was sich mit klaren Regeln prüfen lässt, wird mit Regeln geprüft: Pflichtfelder, Grenzwerte, Zuordnungen. Nachvollziehbar, testbar und ohne laufende Kosten pro Vorgang.

KI, wo sie sinnvoll ist

KI liest Dokumente und Freitext, also dort, wo Verstehen gefragt ist. Unsichere Fälle gehen an einen Menschen, nicht ungeprüft ins ERP.

Betrieb eingeplant

Protokoll je Vorgang, Monitoring, definierte Fehlerwege und Wiederanlauf gehören zur Lösung und nicht ins Kleingedruckte.

Welche Anbindung konkret möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell, Schnittstellen und Systemkonfiguration ab. Das prüfen wir, bevor wir etwas zusagen.

Welche Lösungsart passt?

So viel Technik wie nötig, nicht mehr.

Für die Auftragsabwicklung sind meist drei Lösungsarten relevant. Was passt, entscheidet Ihr Prozess, nicht der Werkzeugkasten.

Ohne KI

Klassische Systemverbindung

Wann sinnvoll: Bestellungen kommen strukturiert an: aus Shop, Portal oder in festen Dateiformaten.

Beispiel: Portal-Bestellungen werden ohne KI-Baustein direkt als ERP-Auftrag vorbereitet.

Der Regelfall

KI-gestützter Workflow

Wann sinnvoll: Bestellungen kommen als PDF oder Freitext, Aufbau und Layout wechseln je Kunde.

Beispiel: KI liest die Bestellung, Regeln prüfen gegen Stammdaten, Sonderfälle gehen zur Freigabe.

Ergänzung

Individuelle Bedienoberfläche

Wann sinnvoll: Die Prüfung im ERP ist zu schwerfällig oder verteilt sich über mehrere Systeme.

Beispiel: Eine schlanke Freigabemaske zeigt Original-PDF und erkannte Daten nebeneinander.

Und der abgegrenzte KI-Agent? Für die Auftragserfassung meist die falsche Wahl: Der Ablauf lässt sich klar definieren, und definierte Abläufe sind zuverlässiger und günstiger. Wo ein fertiges Spezialwerkzeug besser passt als ein Eigenbau, sagen wir auch das.
Systeme & Integrationen

Angebunden wird, was Sie schon haben.

Für die Auftragsabwicklung sind das typischerweise diese Systemkategorien.

ERP & Warenwirtschaft

Microsoft Dynamics 365
Dynamics 365
SAP Business One
SAP Business One
proALPHA
proALPHA
abas ERP
abas ERP
SelectLine
SelectLine
Sage
Sage
weclapp
weclapp
Xentral
Xentral

E-Mail & Kollaboration

Microsoft 365
Microsoft 365
Google Workspace
Google Workspace
Slack
Slack

CRM

HubSpot
HubSpot
Salesforce
Salesforce
Zoho CRM
Zoho CRM

DMS & Ablage

DocuWare
DocuWare
d.velop
d.velop
ELO ECM
ELO ECM
Nextcloud
Nextcloud

Buchhaltung & Versand

DATEV
DATEV
Lexware Office
Lexware Office
DHL
DHL
Sendcloud
Sendcloud

Ihr System ist nicht dabei?

Dazu kommen Kundenportale, EDIFACT (ORDERS) als Projekt, CSV/Excel/XML und Fax-to-Mail. Grundsätzlich binden wir jedes System mit dokumentierter REST-, OData- oder SOAP-Schnittstelle an, dazu SQL-Datenbanken und Dateiformate. Was im Einzelfall möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell und Konfiguration ab. Das prüfen wir vorab.

Unsere Methode

Das FlowCore™-Framework, angewendet auf die Auftragsabwicklung.

FlowCore™ verbindet Prozessverständnis, klare Architektur und nahtlose Integration: drei Schritte zum zuverlässigen Auftragsprozess.

01 · ANALYSE

Den Auftragsprozess verstehen, bevor Technologie eingesetzt wird.

Wir schauen uns echte Bestellungen und den echten Ablauf an: Wo wird abgetippt, wo wird gewartet, wo entstehen Fehler? Danach bewerten wir, was sich wirtschaftlich lohnt.

02 · ARCHITEKTUR

Erst einen besseren Prozess entwickeln, dann automatisieren.

Der Ist-Zustand wird nicht eins zu eins digitalisiert: Unnötige Schleifen und Doppelprüfungen entfallen, Zuständigkeiten und Sonderfälle werden zu einem klaren Soll-Prozess geordnet.

03 · INTEGRATION

Die Lösung muss im bestehenden Betrieb zuverlässig funktionieren.

Der neue Ablauf fügt sich in Postfach, ERP und Ablage ein, statt sie zu ersetzen. Freigaben, Fehlerwege und Monitoring sind von Anfang an Teil der Lösung.

Praxis

Ein Blick in die Werkstatt.

Für die Auftragsabwicklung zeigen wir einen nachgestellten Demo-Prozess und echte Referenzen aus anderen Prozessbereichen.

DEMO-WORKFLOW · NACHGESTELLT, KEINE KUNDENDATEN

PDF-Bestellung → geprüfter ERP-Auftrag

1Outlook-Postfach als Auslöser, PDF-Anhang wird übernommen
2KI liest Kopf- und Positionsdaten als strukturierte Daten aus
3Abgleich gegen Kunden- und Artikelstamm, Plausibilitätsregeln
4Standardfall: Auftrag wird über die ERP-Schnittstelle vorbereitet
5Sonderfall: Freigabe-Aufgabe mit Original-PDF und Fundstellen
6Jeder Vorgang wird protokolliert und revisionssicher abgelegt
Aufgebaut mit n8n (selbst gehostet), KI-Extraktion und offiziellen ERP-Schnittstellen, zum Beispiel der Microsoft-API von Dynamics 365 Business Central.
Beratungssituation: zwei Personen besprechen ein Prozessdiagramm auf Papier und Tablet
REFERENZEN · ANDERE PROZESSBEREICHE

Ehrlich: Eine Auftragsabwicklungs-Fallstudie haben wir noch nicht veröffentlicht.

Deshalb behaupten wir hier auch keine. Wie wir arbeiten und was dabei herauskommt, zeigen drei echte Projekte aus Vertrieb, Personalgewinnung und Recherche, mit Namen, Gesicht und nachvollziehbaren Ergebnissen:

Step2WorkGrafschafter WirtshausMission Mitglieder
Was sich dadurch verändert

Ergebnisse, die Sie im Alltag merken.

Weniger Abtippen

Daten werden einmal erfasst. Die Eingabe übernimmt das System, nicht der Mensch.

Schnellere Auftragsanlage

Bestellungen werden zeitnah zum Auftrag, nicht erst nach dem Abarbeiten des Postfachs.

Abweichungen fallen früher auf

Preis- und Mengenkonflikte zeigen sich am Eingang, nicht erst beim Wareneingang des Kunden.

Nachvollziehbare Vorgänge

Jeder Auftrag hat einen dokumentierten Bearbeitungsstand statt eines Postfach-Status.

Weniger Abhängigkeit von Einzelwissen

Zuordnungen und Regeln stehen im System und nicht nur im Gedächtnis erfahrener Kollegen.

Bessere Daten im ERP

Geprüfte, einheitliche Auftragsdaten statt Tippfehler und Format-Wildwuchs.

Konkrete Zahlen nennen wir, wenn wir Ihren Prozess gesehen haben, nicht vorher.

Ehrliche Einordnung

Wann sich Automatisierung hier lohnt und wann nicht.

SINNVOLL, WENN …
Bestellungen regelmäßig über E-Mail, PDF oder Portale eingehen
die Daten digital vorliegen
mehrere Systeme beteiligt sind: Postfach, ERP, Ablage
Mitarbeiter täglich Zeit mit Übertragen, Prüfen und Nachfassen verbringen
EIN ANDERER ERSTER SCHRITT IST BESSER, WENN …
der Engpass Maschinen- oder Personalkapazität ist, nicht der Informationsfluss
der Ablauf fachlich ungeklärt ist und niemand Regeln und Ausnahmen benennen kann
es keinen Zugriff auf Daten und Systeme gibt
Aufträge Einzelfälle ohne wiederkehrendes Muster sind

Unsicher, wo Ihr Prozess steht? Genau dafür ist der Prozess-Check da.

Häufige Fragen

Fragen zur automatisierten Auftragsabwicklung.

Können Aufträge aus PDF-Bestellungen automatisch im ERP angelegt werden?

Ja. Die Bestellung wird ausgelesen, gegen Kunden- und Artikelstamm geprüft und über die Schnittstelle Ihres ERP als Auftrag angelegt oder zur Übernahme vorbereitet. Eindeutige Fälle laufen durch, alles andere geht zur Freigabe.

Müssen wir dafür unser ERP wechseln?

Nein. Die Automatisierung legt sich als Schicht über Ihre bestehende Systemlandschaft und nutzt dokumentierte Schnittstellen oder Importwege. Ihr ERP bleibt das führende System.

Was passiert bei unbekannten Artikeln oder Preisabweichungen?

Solche Vorgänge werden nicht stillschweigend übernommen. Sie landen als Prüfaufgabe bei Ihren Mitarbeitern, zusammen mit dem Original-Dokument, den erkannten Daten und dem konkreten Konfliktpunkt.

Funktioniert das auch bei Bestellungen im E-Mail-Text ohne Anhang?

Ja, auch Freitext-Bestellungen lassen sich auslesen. Grenzen gibt es bei Handschrift und sehr schlechten Scans. Solche Fälle gehen als vorbefüllte Aufgabe in die manuelle Erfassung.

Muss dafür KI eingesetzt werden?

Nicht zwingend. Kommen Bestellungen strukturiert an, reichen Regeln und Schnittstellen. KI setzen wir dort ein, wo Dokumente und Freitext verstanden werden müssen, nicht als Selbstzweck.

Wie verhindert man falsche Auftragsdaten?

Durch Prüfung statt Vertrauen: Stammdaten-Abgleich, Plausibilitätsregeln, Freigaben bei Unsicherheit und ein Protokoll je Vorgang. Ein Auftrag entsteht erst, wenn die Prüfungen bestanden sind.

Ab welchem Auftragsvolumen lohnt sich das?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Als Orientierung: Wenn täglich Bestellungen abgetippt werden, lohnt sich der Blick fast immer. Genau das rechnen wir im Prozess-Check gemeinsam durch.

Wie steht es um den Datenschutz?

Die Workflow-Plattform läuft auf Servern in Deutschland. Welche Daten ein KI-Dienst sieht, legen wir gemeinsam fest, geregelt über einen Auftragsverarbeitungsvertrag und eine DSGVO-konforme Umsetzung.

Welcher Schritt Ihrer Auftragsabwicklung kostet heute die meiste Zeit?

Genau dort schauen wir im kostenfreien Prozess-Check hin: Welche Systeme sind beteiligt, welche Daten liegen vor, was lässt sich automatisieren und was nicht. Danach wissen Sie, ob sich eine Umsetzung lohnt.

15 Minuten, telefonisch oder per Video. Sie sprechen direkt mit Kevin Hippert, nicht mit einem Vertriebsteam.