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Lösungen · Einkauf

Bestellen dauert Minuten. Prüfen, erinnern und ablegen frisst den Tag.

Wir automatisieren die Sachbearbeitung im Einkauf: Auftragsbestätigungen werden positionsweise gegen die Bestellung geprüft, Liefertermine überwacht und Dokumente dem richtigen Vorgang zugeordnet. Über Abweichungen entscheidet Ihr Einkäufer, nicht das System.

Prozessübersicht Einkauf: Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Zeugnisse werden ausgelesen und mit der Bestellung abgeglichen. Bestätigte Fälle werden im ERP erfasst, Abweichungen entscheidet der Einkäufer.
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wo im Einkauf jeden Tag Zeit verloren geht.

Vier Situationen aus dem Einkaufsalltag mittelständischer Betriebe.

Einkäufer vergleicht eine gedruckte Auftragsbestätigung mit der Bestellliste am Bildschirm, Lagerregale im Hintergrund
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Die AB im Zeilenvergleich

Die Auftragsbestätigung liegt als PDF im Postfach. Positionen, Preise, Mengen und Termin werden Zeile für Zeile gegen die Bestellung verglichen. Nach der dritten Stunde Zahlenvergleich rutschen Abweichungen durch.

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Der geplatzte Liefertermin

Ob ein Lieferant überhaupt bestätigt hat, steht in einer Excel-Liste oder nirgends. Die Verzögerung fällt erst auf, wenn die Produktion fragt, wo das Material bleibt.

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Das Zeugnis im Ordner

Das 3.1-Zeugnis kommt irgendwann per Mail, wird abgetippt und abgeheftet. Beim Audit sucht jemand stundenlang nach genau diesem einen Dokument.

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Die hängende Freigabe

Die Bestellanforderung wandert per Mail durch mehrere Ebenen. Ist der Genehmiger im Urlaub, liegt der Vorgang, und die Vertretung kennt die Begründung nicht.

Praxiswerte aus Einkaufsprojekten: 15 bis 20 Minuten Prüfzeit pro Auftragsbestätigung. Und rechtlich gilt: Eine abweichende AB ist ein neues Angebot. Wer nicht widerspricht, akzeptiert.

Was sich automatisieren lässt

Acht Bausteine, kombiniert zu Ihrem Ablauf.

Nicht jeder Betrieb braucht alles. Aus diesen Bausteinen stellen wir den Ablauf zusammen, der zu Ihrem Einkauf passt.

01

Bestellanforderungen verarbeiten

Anforderungen aus den Fachabteilungen strukturiert erfassen, vervollständigen und als BANF ins ERP übergeben.

02

Auftragsbestätigungen prüfen

Eingehende ABs auslesen und positionsweise gegen die Bestellung abgleichen. Nur echte Abweichungen landen beim Einkäufer.

03

Liefertermine überwachen

Fehlende Bestätigungen und überfällige Positionen erkennen und abgestufte Erinnerungen auslösen, bis zur Liefermahnung.

04

Lieferantendokumente zuordnen

Lieferscheine, Zeugnisse und Zertifikate erkennen, der Bestellung oder Charge zuordnen und revisionssicher ablegen.

05

Einkaufspostfach strukturieren

Jede Lieferanten-Mail dem richtigen Vorgang zuordnen. Die Historie steht im System, nicht in Einzelpostfächern.

06

Freigaben koordinieren

Bestellfreigaben mit Wertgrenzen, Vertreterregelung und Erinnerungen digital steuern statt per Unterschriftenmappe.

07

Stammdaten aktuell halten

Neue Lieferanten mit Prüfregeln anlegen, Dubletten und veraltete Daten erkennen, bevor sie falsche Bestellungen erzeugen.

08

Fehlende ABs erkennen

Bestellungen ohne Rückmeldung automatisch finden und den Lieferanten nach definierter Frist erinnern.

Ein Prozess im Detail

Aus der Lieferanten-AB wird eine geprüfte Bestellung.

Der Prozess mit dem größten Hebel im Einkauf: einmal heute, einmal mit Automatisierung.

HEUTE · VON HAND
1AB-PDF aus dem Postfach öffnen
2Zugehörige Bestellung im ERP suchen
3Positionen vergleichen: Artikel, Menge, Einheit, Preis, Termin
4Lieferanten-Artikelnummern und Einheiten übersetzen
5Bei Abweichung: Rückfrage an den Lieferanten, Klärung dokumentieren
6Bestätigten Termin im ERP nachpflegen
7PDF ablegen, Vorgang als geprüft markieren
Praxiswert: 15 bis 20 Minuten pro AB. In vielen Betrieben wird deshalb nur stichprobenartig geprüft.
MIT AUTOMATISIERUNG
Automatisierter AB-Abgleich: Die Auftragsbestätigung geht ein, wird der Bestellung zugeordnet, per KI ausgelesen und positionsweise abgeglichen. Bestätigte Fälle werden im ERP erfasst, Abweichungen gehen an den Einkäufer und kehren nach der Entscheidung in den Ablauf zurück.
Bestätigte Standardfälle laufen durch. Abweichungen landen mit Bestellung, AB und Konfliktpunkt beim Einkäufer.
Der Punkt mit dem Vertragsrisiko: Eine abweichende Auftragsbestätigung gilt rechtlich als neues Angebot. Ungeprüft übernehmen heißt stillschweigend akzeptieren. Deshalb prüft der Workflow jede AB, und Ihr Einkäufer entscheidet nur noch die Fälle, in denen etwas abweicht. Die Gegenrichtung dieses Prozesses zeigt die Seite Auftragsabwicklung.
Technische Umsetzung

Bestehende Systeme verbinden statt neue einführen.

Eine mögliche Architektur für die Einkaufs-Sachbearbeitung, aufgebaut aus den Systemen, mit denen Sie heute schon arbeiten.

Architektur Einkauf: Postfach, Lieferantenportale und EDI-Nachrichten werden über selbst gehostete n8n-Workflows mit Regeln und KI-Baustein verarbeitet. Nach Abgleich und Entscheidungen durch den Einkäufer schreiben die Workflows in ERP, DMS und Benachrichtigungen. Monitoring und Fristen laufen über alle Schritte.

Regeln zuerst

Der Positionsabgleich ist Regelwerk: Nummern, Mengen, Toleranzen, Fristen. Das braucht keine KI, sondern saubere Zuordnung. Nachvollziehbar und testbar.

KI, wo sie sinnvoll ist

KI liest PDFs, Scans und Freitext-Mails. Unsichere Zuordnungen gehen an den Einkäufer, nicht ungeprüft ins ERP.

Betrieb eingeplant

Protokoll je Vorgang, Monitoring, definierte Fehlerwege und Wiederanlauf gehören zur Lösung und nicht ins Kleingedruckte.

Welche Anbindung konkret möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell, Schnittstellen und Systemkonfiguration ab. Das prüfen wir, bevor wir etwas zusagen.

Welche Lösungsart passt?

So viel Technik wie nötig, nicht mehr.

Für den Einkauf sind meist drei Lösungsarten relevant. Was passt, entscheidet Ihr Prozess, nicht der Werkzeugkasten.

Ohne KI

Klassische Systemverbindung

Wann sinnvoll: ABs und Lieferdaten kommen strukturiert über EDI oder Lieferantenportale.

Beispiel: EDI-Bestätigungen werden direkt gegen die Bestellung geprüft, ganz ohne KI-Baustein.

Der Regelfall

KI-gestützter Workflow

Wann sinnvoll: ABs, Lieferscheine und Zeugnisse kommen als PDF, Scan oder Freitext-Mail.

Beispiel: KI liest die AB, Regeln vergleichen mit der Bestellung, Abweichungen gehen zur Entscheidung.

Ergänzung

Individuelle Bedienoberfläche

Wann sinnvoll: Freigaben und Abweichungen sollen nicht im ERP-Dickicht entschieden werden.

Beispiel: Eine schlanke Maske zeigt Bestellung und AB nebeneinander, entschieden wird mit einem Klick.

Und der abgegrenzte KI-Agent? Für den AB-Abgleich die falsche Wahl: Vergleichen ist Regelwerk, und Regelwerk ist zuverlässiger und günstiger als agentisches Verhalten. Wo ein fertiges Spezialwerkzeug besser passt als ein Eigenbau, sagen wir auch das.
Systeme & Integrationen

Angebunden wird, was Sie schon haben.

Für den Einkauf sind das typischerweise diese Systemkategorien.

ERP & Warenwirtschaft

Microsoft Dynamics 365
Dynamics 365
SAP Business One
SAP Business One
proALPHA
proALPHA
abas ERP
abas ERP
SelectLine
SelectLine
Sage
Sage
weclapp
weclapp
Xentral
Xentral

E-Mail & Kollaboration

Microsoft 365
Microsoft 365
Google Workspace
Google Workspace
Slack
Slack

DMS & Ablage

DocuWare
DocuWare
d.velop
d.velop
ELO ECM
ELO ECM
Nextcloud
Nextcloud

Buchhaltung

DATEV
DATEV
Lexware Office
Lexware Office
sevdesk
sevdesk

Portale, EDI & Dateien

LieferantenportaleEDIFACT (ORDRSP) als ProjektCSV / Excel / XMLFax-to-Mail

Ihr System ist nicht dabei?

Grundsätzlich binden wir jedes System mit dokumentierter REST-, OData- oder SOAP-Schnittstelle an, dazu SQL-Datenbanken und Dateiformate. Was im Einzelfall möglich ist, hängt von Produktversion, Lizenzmodell und Konfiguration ab. Das prüfen wir vorab.

Unsere Methode

Das FlowCore™-Framework, angewendet auf den Einkauf.

FlowCore™ verbindet Prozessverständnis, klare Architektur und nahtlose Integration: drei Schritte zum zuverlässigen Einkaufsprozess.

01 · ANALYSE

Den Einkaufsprozess verstehen, bevor Technologie eingesetzt wird.

Wir schauen uns echte ABs, echte Postfächer und den echten Ablauf an: Was wird geprüft, was bleibt liegen, was kostet Marge? Danach bewerten wir, was sich wirtschaftlich lohnt.

02 · ARCHITEKTUR

Erst einen besseren Prozess entwickeln, dann automatisieren.

Stichproben und Doppelablagen werden nicht digitalisiert, sondern ersetzt: Zuständigkeiten, Fristen und Sonderfälle werden zu einem klaren Soll-Prozess geordnet.

03 · INTEGRATION

Die Lösung muss im bestehenden Betrieb zuverlässig funktionieren.

Der Ablauf fügt sich in Postfach, ERP und Ablage ein, statt sie zu ersetzen. Entscheidungen, Fristen und Monitoring sind von Anfang an Teil der Lösung.

Praxis

Ein Blick in die Werkstatt.

Für den Einkauf zeigen wir einen nachgestellten Demo-Prozess und echte Referenzen aus anderen Prozessbereichen.

DEMO-WORKFLOW · NACHGESTELLT, KEINE KUNDENDATEN

Lieferanten-AB → geprüfte Bestellung

1einkauf@-Postfach als Auslöser, PDF-Anhang wird übernommen
2KI liest Kopf- und Positionsdaten der AB aus
3Zuordnung zur Bestellung, Abgleich von Preis, Menge und Termin
4Alles bestätigt: AB wird im ERP zur Bestellung erfasst
5Abweichung: Aufgabe an den Einkäufer mit AB, Bestellung und Konfliktpunkt
6Jeder Vorgang wird protokolliert und revisionssicher abgelegt
Aufgebaut mit n8n (selbst gehostet), KI-Extraktion und offiziellen ERP-Schnittstellen.
Beratungssituation: zwei Personen besprechen ein Prozessdiagramm auf Papier und Tablet
REFERENZEN · ANDERE PROZESSBEREICHE

Ehrlich: Eine Einkaufs-Fallstudie haben wir noch nicht veröffentlicht.

Deshalb behaupten wir hier auch keine. Wie wir arbeiten und was dabei herauskommt, zeigen drei echte Projekte aus Vertrieb, Personalgewinnung und Recherche, mit Namen, Gesicht und nachvollziehbaren Ergebnissen:

Step2WorkGrafschafter WirtshausMission Mitglieder
Was sich dadurch verändert

Ergebnisse, die Sie im Alltag merken.

Geprüfte statt gehoffte ABs

Jede Bestätigung wird abgeglichen, nicht nur die Stichprobe bei großen Bestellwerten.

Termine fallen früher auf

Verschiebungen zeigen sich bei der AB-Prüfung, nicht erst wenn die Produktion aufs Material wartet.

Weniger Abtippen

AB-Daten, Termine und Dokumente landen ohne Doppelerfassung im ERP.

Auffindbare Dokumente

Zeugnisse und Lieferscheine hängen am Vorgang, nicht im Ordnerregal.

Schnellere Freigaben

Wertgrenzen, Vertreterregelung und Erinnerungen halten Vorgänge in Bewegung.

Verhandelbare Datenlage

Termintreue und Abweichungen je Lieferant stehen dokumentiert bereit, nicht im Bauchgefühl.

Konkrete Zahlen nennen wir, wenn wir Ihren Prozess gesehen haben, nicht vorher.

Ehrliche Einordnung

Wann sich Automatisierung hier lohnt und wann nicht.

SINNVOLL, WENN …
ABs, Lieferscheine und Zeugnisse regelmäßig als PDF oder Mail eingehen
Bestellungen über ein ERP oder eine Warenwirtschaft laufen
mehrere Systeme beteiligt sind: Postfach, ERP, Ablage
Einkäufer täglich Zeit mit Abgleichen, Nachfassen und Ablegen verbringen
EIN ANDERER ERSTER SCHRITT IST BESSER, WENN …
der Engpass die Lieferantenqualität selbst ist, nicht der Informationsfluss
der Ablauf fachlich ungeklärt ist und niemand Prüfregeln benennen kann
es keinen Zugriff auf Daten und Systeme gibt
Bestellungen seltene Einzelfälle ohne wiederkehrendes Muster sind

Unsicher, wo Ihr Einkauf steht? Genau dafür ist der Prozess-Check da.

Häufige Fragen

Fragen zur Automatisierung im Einkauf.

Müssen wir unser ERP wechseln, um den Einkauf zu automatisieren?

Nein. Die Automatisierung dockt über dokumentierte Schnittstellen oder Importwege an Ihr bestehendes ERP an. Es bleibt das führende System.

Können PDF-Scans und E-Mail-Anhänge automatisch verarbeitet werden?

Ja. ABs, Lieferscheine und Zeugnisse werden per KI-Extraktion ausgelesen und strukturiert übergeben. Unleserliche Dokumente gehen in eine Klärungsschleife statt in den Ordner.

Was passiert bei Abweichungen zwischen Bestellung und AB?

Nichts wird stillschweigend übernommen. Die Abweichung landet mit Bestellung, AB und Konfliktpunkt beim Einkäufer, der entscheidet.

Ist eine Auftragsbestätigung rechtlich bindend?

Eine abweichende AB gilt als neues Angebot. Wer nicht widerspricht und die Ware annimmt, riskiert die geänderten Bedingungen. Genau deshalb lohnt die lückenlose Prüfung.

Wie funktioniert die Terminüberwachung?

Der Workflow kennt Bestelltermin und Bestätigungsstatus. Fehlt die AB oder platzt der Termin, gehen abgestufte Erinnerungen raus, bis zur Liefermahnung.

Was ist mit Lieferanten, die per EDI oder Portal bestätigen?

Die laufen als strukturierte Daten direkt in den Abgleich. KI braucht es nur für PDFs, Scans und Freitext-Mails.

Welche Einkaufsprozesse lohnen sich zuerst?

Prozesse mit Volumen und klaren Regeln. In der Praxis meist die AB-Prüfung und die Dokumentenzuordnung. Genau das klären wir im Prozess-Check.

Bleibt der Einkäufer in der Kontrolle?

Ja. Die Automatisierung übernimmt Abgleich und Fristen. Jede Entscheidung bei Abweichungen bleibt beim Menschen, protokolliert und nachvollziehbar.

Was bindet Ihren Einkauf am meisten: Prüfen, Nachfassen oder Ablegen?

Genau das schauen wir uns im kostenfreien Prozess-Check an: Welche Systeme sind beteiligt, wie kommen ABs und Dokumente heute herein, was lässt sich automatisieren und was nicht. Danach wissen Sie, ob sich eine Umsetzung lohnt.

15 Minuten, telefonisch oder per Video. Sie sprechen direkt mit Kevin Hippert, nicht mit einem Vertriebsteam.